Analyse: IST – Aufnahme

1. Stakeholderkrise.

Oftmals beginnen Unternehmenskrisen mit Blockadehaltungen einzelner Gesellschafter, die sich über die Arbeitnehmer bis in die Geschäftsführung schleichend einstellen. Leider verfügen viele Unternehmen nicht über ein Frühwarnsystem, das die Indikatoren richtig interpretieren könnte, daher ist hier Ihr „Bauchgefühl“ gesonders gefragt!


 

2. Strategiekrise.

Nicht wenige Unternehmen agieren ohne klare strategische Ausrichtung und reagieren lediglich auf Marktveränderungen, anstatt die Indikatoren einer sich entwickelnden Krise richtig zu deuten.

Fehlinvestitionen – eine Altlast aus Ihrer unternehmerischen Vergangenheit stellen häufig einen Hemmschuh für weitere, dringend benötigte Investitionen dar.


 

3. Produkt- und Absatzkrise.

Warum verkauft Ihr Mitbewerber wesentlich mehr als Ihr Unternehmen? Haben Sie noch die richtige Produktpalette? Hat Ihre Firma noch zu wenige Serviceleistungen implementiert, die auf dem Markt bereits als Standard gelten? Stimmt Ihr Sortiment mit den Wünschen der Kunden überein, wie sieht Ihre Preisgestalung aus?


 

4. Erfolgskrise.

Ihr Unternehmensgewinn geht erheblich zurück, die Kapitalkosten werden nicht mehr verdient? Hier ist dringend eine Analyse folgender Bereiche geboten:

  • Vermögenslage
  • Ertragslage
  • Finanzlage

 

5. Liquiditätskrise.

Haben Sie die Kontokorrentlinie bei Ihre Hausbank ausgeschöpft? Ist Ihre Finanzierungsstruktur zu komplex, um kurzfristigen Kapitalbedarf zu realisieren? Passen Ihre Finanzierungsbausteine auch wirklich zu Ihrem Unternehmen?


 

6. Insolvenzverfahren.

Keinesfalls bedeutet eine Insolvenz das Ende Ihres Unternehmertums, hier gibt es sogar bestens geeignete Verfahrensweisen, die jedoch richtig eingesetzt werden müssen. Aus den Medien sind Schlagworte bekannt, wie beispielsweis das „Schutzschirmverfahren“, das auf gesetzlicher Basis des „ESUG“ (Gesetz zu weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) geeignete Maßnahmen zur Unternehmenskonsolidierung bietet.